Mietfördermodell

In der Innenstadt Saalfelden

Mit einem attraktiven Mietfördermodell sollen Betriebsgründungen erleichtert werden und neuen Betrieben ein Anreiz geschaffen werden sich in Saalfelden anzusiedeln. Dadurch kann der Leerstand minimiert werden und die Entwicklung zu einem interessanten Branchenmix gezielt unterstützt werden.

Fördervoraussetzungen:

Förderungswerber können nur Wirtschaftsbetriebe sein, die sich in der Innenstadt ansiedeln, zur Attraktivitätssteigerung und zur Branchenmixverbesserung beitragen. Das Mietfördermodell beschränkt sich auf die Innenstadt Saalfelden, wie im unten angeführten Plan ersichtlich.

Ausgenommen sind:

  • Hauseigentümer, welche mit mehr als 25% an der Gesellschaft des Mieters beteiligt sind.
  • Es erfolgt keine Förderung bei Übersiedlung innerhalb der Innenstadt von Saalfelden.
  • Firmen- und Betriebsübernahmen, innerhalb der Innenstadt, werden nicht gefördert.

Vorlage des Mietvertrages / maximale Förderhöhe beim Mietzins

Nur Mietverträge, basierend bis zu einem Nettomietzins von max. € 13,00 netto/m7 (bzw. 50% davon bei Lagerflächen) werden unterstützt. Für eine allenfalls überschreitende Miethöhe erfolgt keine Förderung.

Vergaberichtlinien

Die Vergabe der Mietförderung erfolgt anhand folgender Kriterien:

  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit des Konzepts
  • Stimmigkeit im Branchenmix
  • Frequenzbringer
  • Touristische Attraktivität
  • Beschäftigungseffekt
  • Investitionen in das Erscheinungsbild
  • Qualität der Dienstleistung (Regionalität/Nachhaltigkeit)
  • Weitere Förderungszusagen

Die Bewertung erfolgt über den Wirtschaftsausschuss, unter Einbeziehung des Stadtmarketing. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt durch die Gemeindevertretung.

Antragstellung

Das Antragsformular ist vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt, persönlich / per Postweg / per E-Mail bis spätestens drei Monate nach Geschäftseröffnung im Stadtmarketing Saalfelden abzugeben. Eine Kopie des Mietvertrages bzw. des Mietvertragsentwurfes sowie ein Businessplan sind beizulegen. Die Auszahlung erfolgt nach Vorlage des unterzeichneten Mietvertrages und nach Beschlussfassung. Der Förderwerber ist zur Auskunft gegenüber dem Fördergeber verpflichtet. Der Förderwerber erhält nach Beschlussfassung eine schriftliche Benachrichtigung.

Klauseln

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung.

Die Förderung kann anteilsmäßig rückgefordert werden, wenn der Mietvertrag vor Ablauf der Mietdauer von drei Jahren aufgelöst wird. Der Förderwerber ist ferner verpflichtet, bereits ausbezahlte Zuschüsse zzgl. der jeweils geltenden Verzinsung, gerechnet ab dem Tage der Auszahlung, zurückzuzahlen, wenn er das Projekt nicht oder ohne Zustimmung des Fördergebers in wesentlich geänderter Form durchführt oder unrichtige Informationen abgegeben hat. In diesem Fall ist der Fördergeber berechtigt die Zahlung zu verweigern.

Download Mietfördermodell 

Finden Sie hier alle Informationen sowie den Antrag auf Mietförderung.

Planungsgebiet